Kunstpreis 2018

der Roland Gräfe Stiftung – Stiftung für Kunst und Kultur

 

Pleinairmalerei – aktuelle Positionen

Die in der heutigen Zeit nur noch selten ausgeübte Pleinairmalerei blickt auf eine interessante, wechselvolle Geschichte zurück. Für Impressionisten und Expressionisten war sie eine Möglichkeit, gegen den akademischen, erstarrten Kunstbegriff aufzubegehren und neue Wege zu beschreiten.

Die Pleinairmalerei war ein Ausdruck ihrer Zeit und des damaligen Lebensgefühls. Denken wir an die Pleinairbilder der Brücke-Maler, dann sehen wir eindrucksvolle freie Formen und mutige Farben.

In den letzten Jahren/Jahrzehnten rückte die klassische Malerei und auch die Pleinairmalerei immer mehr in den Hintergrund, andere Kunstformen eroberten sich den Kunstmarkt und stehen immer mehr im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Gegenwärtig findet eine vorsichtige Rückbesinnung auf gegenständliche Malerei statt.

Das Vorbild Pleinairmalerei inspiriert Künstler immer wieder zu neuen Positionen, Sichtweisen und künstlerischen Ausdrucksformen.

Mit dem, mit 7.500 € dotierten Kunstpreis ging 2018 die Roland Gräfe Stiftung – Stiftung für Kunst und Kultur auf die Suche nach professionellen bildenden Künstlern in Brandenburg, die sich diesem Thema – der Auseinandersetzung mit Landschaft, urbanen Räumen und den Menschen – stellen. 43 Kunstschaffende  haben ihre Arbeiten eingereicht, von einer unabhängigen Jury wurde die Preisträgerin ausgewählt.

Der Kunstpreis 2018 der Roland Gräfe Stiftung – Stiftung für Kunst und Kultur in Brandenburg, unter der Schirmherrschaft der brandenburgischen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Frau Dr. Martina Münch stehend, wurde am 18.08.2018 im KunstHaus Potsdam feierlich an   Ulrike Hogrebe  überreicht. Gleichzeitig wurde damit die erste Kunstpreisträgerausstellung eröffnet. Der Katalog

 

„PLEINAIR“ – Ulrike Hogrebe“

 

 

ist pünktlich zur dieser Veranstaltung erschienen. Die Preisträgerausstellung endet am Sonntag, den 26. August 2018 mit einer Führung bzw. einem Künstlergespräch mit Ulrike Hogrebe.

 

Die zweite Kunstpreisträgerausstellung wird im im Sommer 2019 in der Heimatregion von Ulrike Hogrebe in Premnitz in der von der Familie Behrens geführten „Villa am See - Deutsche Kunst des XX. Jahrhunderts“ eröffnet.

 

Wir möchten uns bei allen Unterstützern und Partnern für deren engagierten, verlässlichen, und professionellen Einsatz nochmals von ganzem Herzen bedanken:

 

Ministerin Dr. Martina Münch, Staatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil, Prof. Günther Rüdiger, Brandenburgischer Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V., KunstHaus Potsdam e.V., Mike Geßner,  Dr. Jutta Götzmann, Dr. Birgit Möckel, Dr. Carolin Quermann, Vladimir Cajkovac, Bettina Lehmann, Susanne Ellerhold, Frank Ellerhold, Familie Behrens, Friederike Gräfe, Christoph von Mohl, Sabine Weber, Armin Kruppenbacher, ………

 

Adresse

Roland Gräfe Stiftung

Stiftung für Kunst und Kultur

Lößnitzgrundstraße 13

01445 Radebeul

Telefon

01 72  - 37 87 368

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